Trojanischer Esel

Der Bundestrojaner macht es deutlich. Es geht der Regierung nicht um den Schutz der Bevölkerung, sondern ausschließlich um den Schutz und Erhalt der eigenen Macht.

So muss denn wohl auch der stetig wachsende Angriff auf Online-Dienste jeder Art, – Pardon, jeder mit Ausnahme der eignen verstanden werden. Ob mittels Google-Analytics-Ammenmärchen von der Identifizierung über die IP Adresse, die nahezu jeder Hauptschüler widerlegen kann oder der Angriff auf facebook. Deren freiwillige Mitglieder mit Beitritt zu facebook ihre Daten an Ihre Community facebook freiwillig übermitteln. All dies zielt nur darauf ab, die Auswirkungen durch die riesigen Versäumnisse an Web-Know-How der letzten Jahrzehnte in weiten Teilen von Regierung und Wirtschaft, durch massive Bremsmanöver möglichst gering zu halten.

Verpennt hat man es einfach! Ob aus Gier, wie die Konzerne die 1999 auf die NewEconnomy reingefallen sind oder einfach nur mangelnde Weit-Sicht, oder gar völlige Verblödung ist dabei unerheblich. Man hat an den Stellwerken der Macht spätestens seit Gadafi erkannt, welche Gefahr wirklich droht. So steht bei uns im Grundgesetz: „Alle Macht geht vom Volk aus“, und mit dem Internet droht das nun tatsächlich Realität werden zu können. Davor möchte man sich verwahren.

Das geht natürlich am einfachsten, wenn man sich in die persönlichen Datenzentralen der Bundesbürger reinhackt wie es der Bundestrojaner macht. Quasi als Wahlschlappe-Präventiv-Maßnahme kann man sich so der stetig wachsenden Politikverdrossenheit versichern. Und jegliche Tendenzen für freie Meinungsäußerung und gar unbequeme Wahlabsichten im Keim ersticken.

Zensur pur!

 

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Twitt

Ein Kommentar zu “Trojanischer Esel”

  1. Burkhardt

    Noch ist nicht aller Tage Abend.

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