2. Bilder

In Anlehnung an ein altes Sprichwort, müsste es im Zeitalter von Google-Maps und Geotagging eigentlich heissen:

Ein Bild sagt mehr als tausend Orte

Heute lassen sich die abstraktesten Fotografien und die unkenntlichsten Aufnahmen zweifelsfrei einem Ort zuweisen. Ob direkt in der Kamera, oder nachträglich bei der Veröffentlichung im Internet, Fotografien bekommen heute statt dem Datumsstempel auf der Rückseite, den GEO-Stempel in die Metanagaben gestanzt.

Bilder wirken deshalb so kräftig und emotionsreich, weil Sie bei jedem Betrachter ganz individuell, nahezu die selben Gefühle auslösen, die dieser beim Betrachten des selben Objektes im Original hat. Machmal sogar darüber hinaus. Nämlich immer dann, wenn der Fotograf es versteht, die Kernaussage des Bildes dorch Bildkomposition und -Gestaltung zu komprimieren oder besser gesagt zu “fokussieren”.

Bilder transportieren immer auch eine riesige Fülle an Informationen. Stellen Sie sich ein Foto von einem Bleistift auf einem Tisch vor. Um keine Informationen zu unterschlagen bräuchte es zur exakten Beschreibung Berge von Text. Zu Materialbeschaffenheit, Farben, Winkel, Hintergrund, Beleuchtung etc. etc. All dies mit einem Foto – und die Informationen sind sofort in Microsekunden beim Betrachter angekommen.

Ob Sie verstanden werden ist ein völlig anderes Problem, dass aber Bewegtbild, Text und Ton oder Links im selbem Masse betrifft.

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